首页 > 外贸口罩工厂 > Israel hatte das Coronavirus fast besiegt
产品分类
企业图片

    此公司没有发布企业图片!

相关产品
新闻资讯

Israel hatte das Coronavirus fast besiegt

2020-06-20 23:19:16     外贸口罩工厂     65 次

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu klang ernst, als er am Donnerstag vor die Presse trat. Die Bevölkerung müsse ihr "Verhalten ändern", sagte Netanyahu in strengem Ton. Wenn nicht, müsse das Land zurück in den Lockdown.

Ein Mund-Nasen-Schutz am Strand von Tel Aviv

Israel galt als eines der Länder, die das Coronavirus vorbildlich bekämpft und so beinahe ausgerottet hatten. Schon im März schloss es seine Grenzen, fuhr die Wirtschaft herunter und schränkte die Bewegungsfreiheit ein. Zeitweise durften Israelis sich maximal 100 Meter von ihren Häusern entfernen. Die strikten Maßnahmen drückten die Corona-Infektionen: Im Mai steckten sich pro Tag nur noch fünf Menschen neu mit dem Virus an. Es galt quasi als besiegt, Netanyahu sprach von einer "großen Erfolgsgeschichte".

Die zweite Welle rollt auf das Land zu

Doch dann öffnete sich Israel wieder. Zusammenkünfte wurden erlaubt, die Wirtschaft nahm den Betrieb auf. Mit jedem Verbot, das fiel, stieg die Zahl der Fälle.


Am Freitag verzeichnete Israel 350 Neuinfektionen. Das sind fast halb so viele wie in Deutschland, obwohl die Bundesrepublik zehn Mal so viele Einwohner hat.


Experten sorgen sich, dass das Gesundheitssystem bald überlastet sein könnte. Die zweite Welle, von der Deutschland hofft, dass sie nie kommen wird - sie rollt gerade auf Israel zu.  

Dabei setzt das Land alle möglichen Mittel ein, um das Virus zu bekämpfen. Selbst der Inlandsgeheimdienst Shin Bet beteiligte sich an der Eindämmung. Was hat Israel falsch gemacht?

"Zuerst einmal haben wir vieles richtig gemacht", sagt Prof. Cyrille Cohen, Vizedekan der Fakultät für Biowissenschaften der Bar-Ilan-Universität bei Tel Aviv. "Wir haben den einzigen Flughafen geschlossen und die Menschen früh gebeten, zu Hause zu bleiben. Das hat alles gut geholfen."

Doch dann öffnete sich das Land im Eiltempo. Schon bald war von Corona nichts mehr zu spüren. "Die Menschen hatten das Gefühl: Es ist vorbei", sagt Cohen. "Sie vergaßen, dass sie das Virus ja immer noch weitergeben können."

Wochenlang hatten die Israelis zu Hause gesessen: Selbst an Pessach, einem Familienfest vergleichbar mit Weihnachten, waren Besuche verboten. Nun holten viele nach, was sie verpasst hatten. Die niedrigen Fallzahlen wiegten das Land in Sicherheit.

Mundschutzpflicht, Abstandsregelungen - all das schien inzwischen nicht mehr nötig. "Was wir brauchen, ist mehr Disziplin", sagt Cohen. "Davon haben wir weniger als andere Länder."


Offiziell herrscht in Israel zwar an vielen Orten eine Mundschutzpflicht, die Bürger sind aufgerufen, Abstand voneinander zu halten. Doch ein Regelbruch wird selten bestraft. Viele Israelis steckten sich nach der Öffnung bei privaten Treffen an.

Schulen als Corona-Hotspots

Als Infektionsherde erwiesen sich außerdem Schulen, die zusammen mit der Wirtschaft wieder aufmachten. "Sie wurden schnell zu Clustern", sagt Cohen. Mehr als vierzig Prozent der neuen Corona-Fälle seien Kinder, die sich im Unterricht angesteckt hätten. Inzwischen sind etwa 200 von 5000 Schulen im Land wieder geschlossen, weil sich dort Hotspots gebildet hatten. 

Was Cohen und den anderen Experten Hoffnung macht: Trotz der vielen neuen Fälle seien die Todeszahlen kaum gestiegen. 303 Menschen sind in Israel bislang an dem Virus gestorben. Weil die Bevölkerung so jung ist, erholen sich viele Erkrankte schnell. "In Belgien leben zum Beispiel ähnlich viele Menschen, doch die Anzahl der Toten dort ist dreißigmal höher", sagt Cohen. Auch würden in Israel aktuell mehr Menschen ohne Symptome getestet und deshalb mehr Fälle entdeckt.

Das erkläre zum Teil die hohen Infektionszahlen, sei aber kein Grund zur Entwarnung, sagt Cohen. 32 Menschen werden im Moment in Israel beatmet, mehr als 250 dürfen es nicht werden. "Das hält unser Gesundheitssystem nicht aus."

Was können andere Länder von Israels Umgang mit Corona lernen? "Nicht zu schnell öffnen", sagt Cohen. "Und nicht zu optimistisch sein." Es dauere, bis sich die Infektionen in der Statistik niederschlügen. "Heute können die Zahlen niedrig sein – und in zwei Wochen schon hoch."



0


(免责声明:此文内容为全球号刊发或转载企业宣传资讯,仅代表原作者个人观点,与本网无关。全球号系全球信息小语种多语言发布平台,全球买卖网仅提供信息存储空间服务。企业宣传资讯仅供读者参考,并请自行核实相关内容。)
我来说两句
广告
相关新闻
● 亚马逊禁上口罩 为防止哄抬口罩、洗手液价格
热门新闻推荐
● 瑞士宣布谨慎放宽防疫措施 最终决定将于24日公布 ● 德国大型连锁超市Lidl总部遭邮件炸弹袭击 三人受伤 ● 德国疫情最新消息:全球冰激凌行业巨头德国工厂爆发大规模聚集性新冠感染事件 ● 中欧班列疫情中逆势而行 德国港口装卸量创新纪录 ● 最高检:4种劝酒出事要负法律责任 千万别乱劝酒! ● 比特币再创历史新高,一度升至 5万美元/枚 ● 中国究竟有几位财神爷?众说纷纭,有据可查的就有九位! ● 大年初五迎财神:五位财神,五种生财之道 ● 继英国后,中国国际电视台CGTN在德国也遭停播,可能失去整个欧洲播放权 ● 这星期全德国都在关注:德国柏林那个失踪2年的未成年女孩Rebecca Reusch ● 离婚时被媳妇分了快一半的家产的跨境电商巨头重新夺回全球首富宝座! ● 第二次封锁期间德国人购物行为的变更:卫生纸不受追捧,这些商品更受欢迎 ● 用德语如何介绍春节你知道吗? ● 开年重磅!新冠特效药横空出世!无副作用,3至5天治愈率超95%! ● 牛为什么在12生肖里排第2位?其中故事真不少 ● 十大人均收入最高城市是哪些? ● 瑞士电动车:“瑞士版MINI EV”发布,售价12000欧元起 ● 德国外长马斯:如果只听美国,那大可不必谈主权
热门产品推荐
热门店铺推荐